Am Montag, den 11. Januar um 18:00 Uhr zeigen wir im Luna Kino den Film :

Who-Framed-Roger-Rabbit-Original-Soundtrack-coverAchtung: Ausnahmsweise läuft der Film am ZWEITEN  Montag des Monats !
Ermäßigter Eintritt: Schüler / Studenten zahlen 2.- Euro, alle anderen 4.- Euro.

Handlung:
In einem fiktiven Los Angeles im Jahre 1947 leben Menschen mit Zeichentrickfiguren, den Toons, zusammen. Zeichentrickfilme werden nicht gezeichnet, sondern in einem Studio im Stadtteil Toonstadt mit den Darstellern aufgenommen. Auch Roger Rabbit ist Schauspieler, jedoch mit den Gedanken nicht ganz bei der Sache; er macht Fehler. Studioboss R. K. Maroon beauftragt deshalb den heruntergekommenen PrivatdetektivEddie Valiant, Rogers Ehefrau Jessica Rabbit zu beschatten, die diesen vermutlich hintergeht. Valiant hat zunächst kein Interesse, da vor Jahren sein Bruder und Partner Teddy bei der Verfolgung eines räuberischen Toons durch ein Klavier, das auf seinen Kopf gestürzt wurde, ums Leben gekommen war; seitdem ist Valiant dem Alkohol verfallen und hat eine starke Abneigung gegen Toons entwickelt. Da er aber Schulden bei seiner Freundin Dolores hat, übernimmt er schließlich den Fall.

Valiant fotografiert Jessica zusammen mit dem Industriellen Marvin Acme beim Backe-Backe-Kuchen-Spiel. Als Roger die Fotos gezeigt werden, dreht dieser durch und läuft aufgeregt davon. Einen Tag später erfährt Valiant, dass Acme angeblich von Roger Rabbit umgebracht wurde: Roger soll Acme einen Tresor auf den Kopf geworfen haben, und alle Indizien sprechen gegen ihn. Da Valiant durch die Art des Mordes an den Mord an seinem Bruder erinnert wird und da ausgerechnet Jessica Rabbit persönlich die Unschuld ihres Mannes beteuert, weckt der Fall schließlich doch noch sein Interesse. Zudem entwickelt er eine Abneigung gegen den ausführenden Gesetzeshüter von Toonstadt, Richter Doom, und seine Handlanger, die Wiesel. Ihre Methode der Rechtsprechung besteht nämlich darin, Toons mittels der Suppe zu exekutieren, einer von Doom erfundenen Mischung aus Aceton, Terpentin und Benzol; dem einzigen Mittel, das einen Toon töten kann.

Im Laufe seiner Ermittlungen erfährt Valiant, dass Acme ein Testament verfasst hat, wonach er Toonstadt den Toons vererbt; dieses Testament konnte jedoch nicht gefunden werden. Wenn dieses Dokument nicht bald auftaucht, wird eine Privatfirma namens Cloverleaf, die schon die städtische Straßenbahn aufgekauft hat, auch Toonstadt übernehmen. Und zu allem Überfluss versteckt sich Roger bei Valiant und erschwert diesem dadurch sein Leben und seine Ermittlungen. Er schafft es aber, Eddie davon zu überzeugen, dass er Acme nicht umgebracht hat; seiner Eifersucht hat er lediglich im Verfassen eines Liebesbriefs an Jessica Luft gemacht, nicht mit einem Mord.

Gejagt von Doom und seinen Wieseln, stolpert Valiant über einen Hinweis, dass Studioboss Maroon in der Sache seine Hände im Spiel hat. Von diesem erfährt er, dass Cloverleaf die Absicht hat, Toonstadt zu vernichten; doch bevor Maroon mehr sagen kann, wird er hinterrücks erschossen. Schließlich stellt sich heraus, dass Richter Doom hinter der ganzen Sache steckt: Als der alleinige Inhaber von Cloverleaf will Doom Toonstadt kaufen, sie mit der Suppe auslöschen und an ihrer Stelle eine Autobahn bauen – wenn auch mehr aus (aus seiner Sicht) ästhetischen denn aus Profitgründen. Als Valiant sich ihm in den Weg stellt, wird enthüllt, dass Doom selbst ein Toon ist – und der Mörder von Acme, Maroon und Teddy Valiant. Nachdem Valiant vier Wiesel zum Totlachen bringen konnte und ein Wiesel in die Suppe kickt, kommt es zu einem Kampf mit Doom, der damit endet, dass Doom versehentlich von seiner eigenen Erfindung vernichtet wird.

Schließlich findet sich auch das Testament: Marvin Acme hatte es – als der Scherzbold, der er zu Lebzeiten war – mit unsichtbar werdender und nach einiger Zeit wiedererscheinender Tinte geschrieben, und Roger hatte den scheinbar leeren Bogen anschließend für seinen Liebesbrief benutzt. Nun wieder in Frieden mit sich selbst und den Toons, zieht Eddie zusammen mit Dolores, Roger, Jessica und den versammelten Toons zu einer Freudenfeier in Toonstadt ein.

Trailer:

Am Montag, den 7. Dezember um 18:00 zeigen wir im Luna Kino “Die Fabelhafte Welt der Amelie”

Die Fabelhafte Welt der AmelieZitat aus dem Film:
Das Leben ist nichts weiter als das Proben für eine Vorstellung, die niemals stattfindet.

Über den Film :

Amélie ist ein Einzelkind, das ein wenig kränkelt und die Mutter früh durch einen absurden Unfall verliert. Das kleine Mädchen, das wegen seines labilen Gesundheitszustands zu Hause unterrichtet wird und keine gleichaltrigen Freundinnen oder Freunde hat, entwickelt schon früh eine blühende Phantasie. Mit Anfang 20 hat Amélie (zwischen naiv und pfiffig mit subversiv bezauberndem Charme: Audrey Tautou) einen Job als Kellnerin in einem Bistro am Montmartre, umgeben von ziemlich schrägen Typen, die ein fabelhaftes Arsenal für eine bizarre Comédie humaine hergeben. Wunderbar ist die hypochondrisch eingebildete Kranke Georgette (Isabelle Nanty), die für den Tabakwarenverkauf zuständig ist. Man erinnert sich aus “Delikatessen” und “Stadt der verlorenen Kinder” an den plattnasigen Dominique Pinon, der hier als leicht böswilliger Kneipenstammgast ein eifersüchtiges Auge auf jene Georgette wirft. Eines Tages entdeckt Amélie hinter einer Kachel in der Badezimmerwand ihrer Montmartrewohnung eine Blechdose, deren Inhalt sie auf Ideen für verrückte Streiche bringt, mit denen sie dem ahnungslosen Hausbesitzer eins auswischt. Auch Amélies Vater (ein Wiedersehen mit dem großartigen Rufus) kriegt die magischen Fähigkeiten seiner Tochter nicht gerade auf angenehmste Weise zu spüren, während die Concierge (Yolande Moreau) durch Amélie endlich ihr dringend nötiges Glückserlebnis hat. Für das eigene große Glückserlebnis hat die romantische Amélie sich den sanften Spinner Nino Quincampoix (Mathieu Kassovitz) ausgeguckt, der eine prächtige Sammlung von weggeworfenen und zerrissenen Photomaton-Passfotos hat und manisch weiter kollektioniert. Um ein Happyend für die beiden im Grunde zutiefst subversiven jungen Naiven braucht man sich nicht zu sorgen. Jean-Pierre Jeunets poetischer Realismus hat nicht so viel mit dem von Marcel Carné der Enddreißiger Jahre zu tun, als mit Raymond Queneuas Anarcho-Märchen Zazie, hinreißend verfilmt von Louis Malle, und vor allem mit dem Pariser existentialistischen Rebellen-Poeten Jacques Prévert, der genau dort am Montmartre lebte, wo Amélies Geschichte spielt. Jeunet, in seinen bisherigen Filmen (inklusive dem Hollywoodausflug “Alien – Die Wiedergeburt”) ein Studio-Freak, geht in “Amélie” mit seinem Kameramann Bruno Delbonnel auf die Strassen des Pariser Montmartreviertels, verlässt sich aber klug auf das stilsichere Konzept seiner Produktionsdesignerin Aline Bonetto und baut auf intelligent, und witzig eingesetzte Spezialeffekte, die dem heutigen Paris immer wieder nostalgische Momente geben und es gleichzeitig so gegenwärtig aufblitzen lassen, wie es weiland die Nouvelle Vague geschafft hat. “Amélie” ist ein sehr französischer Film mit einem märchenhaften Appeal, für den sich auch in unserem Land der Gebrüder Grimm ein begeistertes Publikum finden dürfte.

Am Montag, den 2. November zeigen wir im Luna Kino den Film “My Stuff”. Beginn ist um 18:00 Uhr.

Ermäßigte Eintrittspreise: Schüller und Studenten zahlen 2.- Euro, alle anderen 4.- Euro.
Die Einführung zum Film macht Ulla Radloff.
Nach dem Film treffen wir uns im Mediencafé und sprechen über den Film.
Infos zum Film :
Bildschirmfoto 2015-10-20 um 16.37.41

INHALT

Petri ist Mitte 20 als seine Freundin ihn verlässt. Er tröstet sich, indem er seine Kreditkarte zum Glühen bringt. Er kauft und kauft und kauft. Glücklicher wird er dadurch nicht.

Petri steckt tief in einer echten Existenzkrise, als er sich entscheidet, ein Selbst-Experiment zu starten: Er packt alles (wirklich alles!), was er hat in ein Self Storage-Lager und legt klare Regeln fest:

1. Das Experiment dauert ein Jahr.
2. Jeden Tag darf er einen Gegenstand aus dem Lager zurückholen.
3. Neue Dinge kaufen, darf er in dieser Zeit nicht.

Er setzt sein Leben zurück auf Anfang.

PRESSESTIMMEN

MY STUFF ist eine aufregende Reise, und die Struktur des Experiments, das dem Film zugrunde liegt, sorgt für Spannung bis zum Schluss. (…) Luukkainen ist ein gutes Beispiel für die Art von frischen Talenten aus der ganzen Welt, die nur darauf warten die große Leinwand zu stürmen! Die Botschaft seiner Geschichte ist wichtig und zeitlos, und er erzählt sie ebenso eindringlich wie sympathisch.Martin Daniel McDonagh, „The Hollywood News“

Petris neues Leben beginnt nackt in einem leeren Apartment. Die Uhr tickt, er wartet auf Mitternacht, wenn er den ersten Gegenstand aus dem Lager holen darf. Und als Petri losläuft; durch eine bitterkalte Januarnacht in Helsinki, nur bekleidet mit einer Zeitung aus dem Müllcontainer; kann er die Herausforderungen nur erahnen, die sich ihm in diesem Jahr stellen werden.

MY STUFF stellt die Frage, was wirklich wichtig ist im Leben. Dabei hält der Film uns allen auf humorvolle Weise einen Spiegel vor. MY STUFF ist ein Film der Selbsterkenntnis. Wundervoll leicht erzählt und geschnitten und musikalisch gestaltet vom finnischen Jazz-Star Timo Lassy.

Nach der Weltpremiere in Helsinki postete ein Zuschauer einen Facebook-Eintrag, der uns gut gefiel: „Wenn mich jemand in 50 Jahren fragt, wie das Leben in unserer Zeit war, dann sag ich ihm: ‚Schau Dir MY STUFF an!’“

Trailer:

 

Am Montag, den 7. September um 18:00 im Luna-Kino müssen wir den ursprünglich geplanten Film “Eins,zwei,drei” leider absagen. Es gibt für diesen Film derzeit keinen Verleih. Stattdessen zeigen wir den Film “Leroy”

Leroy, DE 2007, Armin Völckers

Foto Leroy

Inhalt

Leroy ist schwarz und trägt einen Afro. Er spielt Cello und ist für sein Alter enorm gebildet. Als er sich in Eva verliebt und zum ersten Mal zu ihr nach Hause eingeladen wird, brechen in Leroy Identitätskonflikte los. Sein Freund hatte ihn gewarnt vor ihrer rechtsradikalen Familie. Fortan liest Leroy Bücher über Malcolm X und Martin Luther King, schaut Blaxploitation-Filme und beginnt, sich stolz mit seiner afrikanischen Herkunft zu identifizieren. Als Eva und er von Skinheads angegriffen werden, entscheidet Leroy sich für den bewaffneten Widerstand, bevor es zu einer Versöhnung kommt.

FSK: 12

Montagskino am 3. August um 18:00 Uhr im Luna-Kino: Doku über den Filmkritiker Michael Althen und gleichzeitig eine einzigartige Liebeserklärung an das Kino!

Was heißt hier Ende? Der Filmkritiker Michael Althen

Der 2011 verstorbene Michael Althen war einer der renommiertesten deutschen Filmkritiker. Er schrieb über 30 Jahre Filmkritiken und arbeitete als Filmredakteur für die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Zweimal wurde er für Filmarbeiten mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.

Michael Althen in Venedig | Bild: Beatrix Schnippenkoetter

“Was heißt hier Ende?” beschreibt die Suche nach Spuren, Splittern und Spiegelungen des Schaffens von Michael Althen. Der Filmkritiker hat mit offenen Sinnen Filme gesehen und sich liebend gern von ihnen verführen lassen.

Filminfo

Originaltitel: Was heißt hier Ende? Der Filmkritiker Michael Althen (D, 2014)
Regie:
Dominik Graf

Umgekehrt wiederum hatten seine Texte, seine Sprache, all die Begegnungen mit ihm, großen Einfluss auf andere – auf Kritiker, Filmemacher und Kinogänger gleichermaßen, darunter sicherlich Tom Tykwer, Christian Petzold, Stephan Lebert, Romuald Karmakar, Doris Kuhn oder Claudius Seidl.

Auch internationale, lange vor Michael Althens Schreiben schon etablierte deutsche Filmgrößen wie Bernd Eichinger und Wim Wenders haben sich für seinen Blick auf ihre eigenen Werke interessiert, den Austausch mit ihm gesucht.

Filmszene aus "Was heißt hier Ende?" | Bild: Felix von Boehm

Teresa und Artur, die Kinder von Michael Althen, in einem Lokal beim Gespräch mit Dominik Graf

Diesen Wechselwirkungen zwischen einem einzigartigem Kritiker und der Branche spürt der Filmessay “Was heißt hier Ende?” nach und erforscht, welchen Niederschlag Michael Althens Blick in der deutschen Filmlandschaft gefunden hat.

Dominik Graf | Bild: Caroline Link

Regisseur Dominik Graf

Gleichzeitig ist dieser Film natürlich auch eine einzigartige Liebeserklärung an das Kino – denn so gekonnt wie Althen hat es niemand sonst hierzulande verstanden, die Magie des Films ins Leben zu übertragen. Persönliche Erinnerungsexpeditionen zu Michael Althen – verwoben mit Textzitaten, Fotografien und Filmausschnitten – stellen immer wieder die Verbindung zu zeitgenössischen Kulturschaffenden her, deren Leben und Arbeiten durch Althen bereichert wurde.

Hier der Link zur Lunaseite:
http://www.luna-metzingen.de/artists/view/id/10876/type/film/Was_heisst_hier_Ende_.html

Tolle Filmeinführung beim letzten Montagskino !

Unter der Anleitung von Susanne Kohler tragen Schüler der Schönbein Realschule vor dem Filmbeginn Texte aus Shakespeare`s Romeo und Julia vor.
Da Shakespeare seine Dialoge wie kleine Gedichte aufbaut, und sehr stark auf das Versmaß achtet, war diese Einführung sehr hilfreich. Im Film wird diese Sprachform auch konsequent angewendet und daran muss man sich erst mal gewöhnen.Montagskino_2015_07_06 - 1